Warum? Einfache Kosten-Nutzenrechnung. Verwendet man am Tag etwa eine Stunde in Facebook (für was eigentlich? Selten sind Beiträge wirklich wertvoll und 90% ist Gejammere zu unterschiedlichsten Befindlichkeiten und Seelenstriptease...), sind das sieben Stunden in der Woche, die man getrost für etwas anderes verwenden kann. Natürlich müssen einige dadurch gekappte Kontakte auf anderem Wege gepflegt werden. Aber eben nicht alle. Man schleppt meist sowieso zuviel Kontaktemüll mit sich rum. Die, mit denen man gerne und intensiv in Kontakt bleiben möchte, mit denen bleibt man es. Und dann kann man sicher sein, dass die (und man selber) das auch wirklich wollen und nicht nur im vorbeigehen sich mal wieder melden – und damit ihr Gewissen beruhigen. Letztlich hat es immer einen Grund, warum man nach einer Weile sich aus den Augen verliert. Dinge verlaufen sich, Menschen verlaufen sich, Kontakte verlaufen sich. Das ist halt so und muss nicht zwanghaft aufrecht erhalten werden. Mal ehrlich: ich habe mit maximal mit 20 von den 360 "Freunden" regelmäßig "sinnvoll" kommuniziert. Das sind mal gerade 6%. Und die sehe ich sowieso alle Nase lang beim Sporteln und Feiern. Oder beim Sporteln feiernd!
Ich will nicht ungerecht sein: auch ich habe FB rege und gerne genutzt und z.B. meine Comics gezeigt, gechattet, Sinnvolles und Sinnloses gepostet und Einladungen zu allen möglichen Events verschickt. Aber das brauche ich nicht ewig. Es war Zeit...
Ah, ein wichtiger Grund blieb unerwähnt. Nämlich der:
Micha

1 Kommentare:
Und als nächstes schaffen wir YouTube ab! Viva la Revolución!
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